Die Ausstellung zeigt die Handelsschifffahrt während des Zweiten Weltkriegs und beschäftigt sich mit den Ameländern, die hierbei eine Rolle spielten. Es wird nicht nur auf die Dienstpflicht eingegangen, sondern auch die Tätigkeiten auf See und die Probleme, die dabei auftraten werden aufgezeigt. Daneben wird der Insulaner gedacht, die hierbei umkamen.

Als die deutschen Truppen am 10. Mai 1940 die Niederlande besetzten, befand sich ein großer Teil der Niederländischen Handelsschifffahrt auf See oder in ausländischen Häfen.

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Neben persönlichen Geschichten wird mit Foto- und Filmmaterial versucht, ein Bild von der Kriegssituation auf See zu schaffen. So wird im Endlosbetrieb ein halbstündiger Film gezeigt, der dem Besucher die Möglichkeit eröffnet, die Entwicklungen der Handelsflotte im Zweiten Weltkrieg zu verfolgen.

Seeleute in der Handelsschifffahrt fühlten sich während des Zweiten Weltkriegs oft verkannt, viele Niederländer konnten kaum erahnen, was die Seefahrenden während des Krieges mitmachen mussten. Neben der Tatsache, dass viele von ihnen jahrelang nicht nach Hause konnten, haben Tausende von ihnen ihr Leben auf See oder in fremden Häfen verloren.